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Fachkräfte-Einwanderungsgesetz

Das Fachkräfte-Einwanderungsgesetz (FEG) besteht seit dem 01. März 2020 und dient zur Stärkung der qualifizierten Zuwanderung aus dem Ausland.

Mit dem FEG wurde die gesetzliche Regelung für die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten deutlich vereinfacht. Über die zentrale Hotline Arbeiten und Leben in Deutschland (kurz ALiD) berät das zuständige Bundesamt nicht nur Zuwanderer, sondern auch Unternehmen zu Regelungen in puncto Einreise, Aufenthalt, berufliche Anerkennung und sprachliche Bildung.


Förderung der Integration von Fachkräften

Derzeit existieren vor allem für die Zeit nach der Einreise eine Vielzahl an Unterstützungsmöglichkeiten seitens des Bundesamts.

  1. Kostenlose Beratung rund um Wohnungssuche und Krankenversicherung seitens der Migrationsberatung für Erwachsene (MBE). MBE-Beratungsstellen sind unter www.bamf-navi.bamf.de zu finden oder unter www.mbeon.de online zu erreichen.
  2. Das Förderprogramm Integration durch Qualifizierung (IQ) berät und begleitet in Themen rund um Anerkennung eines Abschlusses und qualifiziert bei Bedarf auch nach.
  3. Im Rahmen der berufsbezogenen Deutschsprachförderung werden Berufssprachkurse angeboten. Mit diesen Kursen verbessern sich die Chancen von Zuwanderungen auf dem deutschen Arbeitsmarkt immens. Zur Kernzielgruppe gehören Fachkräfte.
  4. Nicht nur Fachkräfte selbst, sondern auch mitziehende Familienmitglieder ohne ausreichende Kenntnisse der deutschen Sprache haben Zugriff auf sogenannte Integrationskurse, die zum Sprachniveau B1 (GER) verhelfen und darüber hinaus Grundkenntnisse in Themen rund um Geschichte, Rechtsordnung, Kultur und auch das gesellschaftliche Zusammenleben vermitteln.


Tiefergehende Informationen

Weitere Informationen über Migration & Aufenthalt und eine Übersicht über rechtliche Voraussetzungen für die Einreise und den Aufenthalt im Rahmen des Fachkräfte-Einwanderungsgesetzes bietet das zuständige Bundesamt.